Seit Anfang 2015 besteht eine große Kluft in der Maker-Community.
Diese Phase der Unsicherheit dürfte nun glücklicherweise vorbei sein: Am Samstag, den 1. Oktober, gaben Banzi und Musto auf der World Maker Faire in New York bekannt, dass man die Streitigkeiten aus dem Weg schaffen konnte und vereinbart hat, eine einzige Einheit zu schaffen.
Das sind nicht nur für die direkt Beteiligten, sondern auch für die gesamte Maker-Community gute Nachrichten. Ab Ende dieses Jahres wird die neu gegründete „Arduino Holding“ die zentrale Anlaufstelle für alle Arduino-Produkte darstellen. Damit gehören unklare Aussagen über den Support oder darüber, welcher Arduino vertrauenswürdiger ist, der Vergangenheit an.
Darüber hinaus wird es mit der „Arduino Foundation“ auch eine neue Einheit geben, welche die Open-Source-IDE von Arduino aufrecht erhält und Support für die Maker-Community bietet.
Das Unternehmen hat das jüngste Wachstum der Maker-Bewegung vorangetrieben, doch die Rechtsstreitigkeiten zwischen den zwei Parteien hat die Innovationskraft beider Seiten deutlich beeinträchtigt. Dank dieser neuen Vereinbarung kann Arduino sich wieder kollektiv auf das konzentrieren, was das Unternehmen erst so beliebt gemacht hat: Das Bereitstellen leistungsstarker, flexibler Plattformen und einer lebendigen Community, die Innovationen in der Welt der Maker, Ingenieure und Hobby-Elektronikfans vorantreiben.