GPS verbessert das Fan-Erlebnis bei der Tour de France

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Die Tour de France mag 112 Jahre alt sein, aber das Ereignis ist auf dem neuesten Stand der heutigen Technik. Beim diesjährigen Rennen kam ein GPS-Tracking-System zum Einsatz, das es den Fans erlaubt, den Erfolg ihrer Lieblingsfahrer zu verfolgen.

Die Neuauflage des weltweit renommiertesten Radrennens im Jahr 2015 markiert das Debüt des Tracker-Systems, das einen GPS-Transponder an der Sitzschiene der einzelnen Rennräder umfasste. Der Transponder sendete Live-Streaming-Daten, die auf einer Webseite in Echtzeit präsentiert wurden. Auf der Website konnten die Benutzer jeden einzelnen Teilnehmer beobachten, seine Position auf einer Karte verfolgen und die Platzierung in der aktuellen Phase des Rennens sehen.

Für begeisterte Radsport-Zuschauer stellt ein solches GPS-Tracking-Systeme eine große Innovation dar. Das Geschehen bei Radrennen kann nun ganz anders miterlebt werden. Da Rennen und Etappen oft mehrere Stunden dauern, ist es für die Fans oft nicht möglich, den gesamten Wettbewerb live im Fernsehen zu sehen. Darüber hinaus vermittelt die Live-TV-Berichterstattung häufig kein vollständiges Bild von Rennveranstaltungen, da eine große Zahl von Teilnehmern über eine sehr ausgedehnte Strecke verteilt ist. 

Solche Tracking-Systeme ermöglichen den Rennfans, den Stand des Rennens nach Belieben abzurufen. Außerdem erhalten Benutzer damit eine schnelle Möglichkeit, umfassende Informationen abzurufen – auf Überblicksebene mit den Positionen aller Fahrer oder detailliert mit Informationen zu einem bestimmten Fahrer.

Der Transponder, der vom IT-Infrastrukturunternehmen Dimension Data zur Verfügung gestellt wurde, lieferte außerdem eine Reihe weiterer Echtzeitdaten und Analysen, einschließlich der Spitzengeschwindigkeit, der Durchschnitts-geschwindigkeit und der Zeit pro Kilometer des Etappensiegers. Für echte Fahrradrennsport-Enthusiasten bot das Tracking-System außerdem Informationen wie die Geschwindigkeit des Gewinners auf der Ziellinie und die durchschnittlichen Stundenkilometer aller Fahrer.


Die Einführung des Tracking-Systems auf der Tour de France ist Teil eines größeren Trends zur Verwendung von GPS im Radrennsport. Solche Systeme bieten nicht nur eine hervorragende Möglichkeit, um Ereignisse anzuzeigen, sie können auch die Art der Rennen selbst ändern. Zum Beispiel konnte das North Shore Overlord GPS Mountainbike-Rennen im September in der Nähe von Vancouver in einem innovativen Format abgehalten werden, bei dem die Fahrer unter verschiedenen Mountainbike-Strecken ihre eigene auswählen durften. Um sicherzustellen, dass die Fahrer die Regel befolgten, nicht zweimal auf derselben Strecke zu fahren, erhielt jeder einen GPS-Locator von Flaik, einem Unternehmen, das Echtzeit-Tracking von Skifahrern in Skigebieten anbietet. Den Verantwortlichen zufolge war dies das erste Rennen, bei dem frei fahrende Mountainbiker elektronisch beobachtet wurden. In Zukunft könnten mit dieser Art von GPS mehr Freiformat-Rennen unter rauen Bedingungen-stattfinden.

GPS-Tracking-Technologie wird zunehmend auch in Produkten für Freizeit-Radsportler eingesetzt. Beispielsweise bietet Garmin das Edge 1000 an, ein am Helm montierbares Gerät, das Fahrrad-spezifische Navigations- und Kartenfunktionen umfasst. Das Edge 1000 verfügt über eine Reihe weiterer Funktionen, einschließlich Audio- und HD-Videoaufnahme sowie WLAN-Streaming. Das Gerät lässt sich außerdem mit der Garmin Connect Mobile App koppeln, die eine LiveTrack-Funktion bietet, mit der Freunde und Familie das Rennen oder das Training des Fahrers in Echtzeit verfolgen können.

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